Monatsarchiv: Juni 2013

Gedankentanz am Morgen mit Joseph Beuys

Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, verantwortlich zu sein – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

(Joseph Beuys)

via @simondevries

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Kirche in sozialen Netzwerken – konfessionelle Unterschiede?

In keinem anderen Bereich habe ich so viel mit katholischen Mitmenschen zu tun, wie im Bereich Kirche und sozialen Medien. Dabei habe ich erlebt, dass die Konfession in der Begegnung, in den Debatten und in den Ideen zunächst erst einmal keine Rolle spielt (es sei denn es handelt sich um eine Idee zu einer App zu bestimmten katholischen Texten 😉 ). Es geht darum Christentum ins Netz zu bringen.  Da braucht es meiner Meinung nach gebündelte Kräfte und keine Spalterei. Nun die Frage an euch: Gibt es dennoch konfessionelle Unterschiede in Begründung und Ideen von Kirche in sozialen Netzwerken?