Medienkompetenz

Ausgehend von Dieter Baake kann man sagen:

  • Medienkompetenz fußt auf
  • Medienkunde (Wissen über Medien und deren Bedienung)
  • Medienkritik (reflektieren, auch auf ethischer Ebene)
  • Mediennutzung und -gestaltung (Veränderung/Weiterentwicklung, was in die Gesellschaft hineinwirkt)

Es ist eine Orientierungsfähigkeit, die auf Wissen, Reflexion und Handlung beruht. Im Prinzip geht es also darum, dass man nach der Wissensaneignung sein eigenes Verhalten zu reflektiert, sich z.B. eine eigene SocialMediaPolicy überlegt und dann handelt. Sicherlich gibt es dabei fließende Übergänge.
Was ich aber darüber hinaus sagen würde, dass man niemals Medienkompetenz vollständig erworben hat, den neben einem Grundstock an Kompetenz geht es vielmehr um die Bereitschaft ständig interaktiv weiter zu lernen.
„Kompetenzen werden von Wissen fundiert, durch Werte konstituiert, als Fähigkeiten disponiert, durch Erfahrungen konsolidiert, aufgrund von Willen realisiert.“ (Prof. Dr. John Erpenbeck)
Oder in Goethes Worten: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“
Jürgen Ertelt: Medienkompetenz #wtf auf der re:Publica
Der elektrische Reporter dazu.

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