Gedankentanz am Morgen mit Joseph Beuys

Lass Dich fallen. Lerne Schlangen zu beobachten.
Pflanze unmögliche Gärten.
Lade jemand Gefährlichen zum Tee ein.
Mache kleine Zeichen, die „ja“ sagen
und verteile sie überall in Deinem Haus.

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit.
Freue Dich auf Träume.
Weine bei Kinofilmen,
schaukle so hoch Du kannst mit einer Schaukel bei Mondlicht.

Pflege verschiedene Stimmungen,
verweigere Dich, verantwortlich zu sein – tu es aus Liebe!
Mache eine Menge Nickerchen.
Gib Geld weiter. Mach es jetzt. Das Geld wird folgen.
Glaube an Zauberei, lache eine Menge.
Bade im Mondschein.

Träume wilde, phantasievolle Träume.
Zeichne auf die Wände.
Lies jeden Tag.
Stell Dir vor, Du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern. Höre alten Leuten zu.
Öffne Dich. Tauche ein. Sei frei. Preise Dich selbst.

Lass die Angst fallen, spiele mit allem.
Unterhalte das Kind in Dir. Du bist unschuldig.
Baue eine Burg aus Decken. Werde nass. Umarme Bäume.
Schreibe Liebesbriefe.

(Joseph Beuys)

via @simondevries


Kirche in sozialen Netzwerken – konfessionelle Unterschiede?

In keinem anderen Bereich habe ich so viel mit katholischen Mitmenschen zu tun, wie im Bereich Kirche und sozialen Medien. Dabei habe ich erlebt, dass die Konfession in der Begegnung, in den Debatten und in den Ideen zunächst erst einmal keine Rolle spielt (es sei denn es handelt sich um eine Idee zu einer App zu bestimmten katholischen Texten😉 ). Es geht darum Christentum ins Netz zu bringen.  Da braucht es meiner Meinung nach gebündelte Kräfte und keine Spalterei. Nun die Frage an euch: Gibt es dennoch konfessionelle Unterschiede in Begründung und Ideen von Kirche in sozialen Netzwerken?


Das Ende der Vluchtkerk

Vor einiger Zeit habe ich eine Reportage über deVluchtkerk in Amsterdam für den Sonntag geschrieben und dann auch hier veröffentlicht.
Anschließend habe ich noch einen Radiobeitrag darüber gemacht, der auch hier nachzuhören ist:

DeVluchtkerk ist ein Projekt, was mich noch lange beschäftigt hat.
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Sprachlos Gefühle äußern

So viel erlebe ich hier gerade auf dem Kongress kirchehochzwei. So wenig kann ich es momentan in Worte fassen.

Ich bin dankbar für so viele Begegnungen und Inspiration. #dnkgtt

Nun genieße ich noch das Konzert von roemer collective. Und wenn ich wieder zu Worten gefunden  habe, lasse ich es euch wissen.

Gute Nacht ihr Träumer.


The times they are a-changing

Ich sitze im Zug nach Hannover und habe einen Ohrwurm:

The times they are a-changing. Davon bin ich fest überzeugt, denn ich habe mich auf den Weg gemacht: Auf den Weg nach Hannover, zum Kongress www.Kirchehochzwei.de, einem Treffen von Menschen, die Aufbrechen. Doch dazu morgen mehr! Und auch auf anderen Wegen bin ich aufgebrochen: weiterlesen


deVluchtkerk

vluchtkerk

Europaweit machen illegalisierte Flüchtlinge auf die Missstände des Asylrechts aufmerksam. 130 von ihnen haben nun Zuflucht in einer leer stehenden Kirche in Amsterdam gefunden.
Die Geschichte der „Vluchtkerk“ klingt wie ein Weihnachtsmärchen. Ist sie aber nicht.

von Johanna Waldmann

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Medienkompetenz

Ausgehend von Dieter Baake kann man sagen:

  • Medienkompetenz fußt auf
  • Medienkunde (Wissen über Medien und deren Bedienung)
  • Medienkritik (reflektieren, auch auf ethischer Ebene)
  • Mediennutzung und -gestaltung (Veränderung/Weiterentwicklung, was in die Gesellschaft hineinwirkt)

Es ist eine Orientierungsfähigkeit, die auf Wissen, Reflexion und Handlung beruht. Im Prinzip geht es also darum, dass man nach der Wissensaneignung sein eigenes Verhalten zu reflektiert, sich z.B. eine eigene SocialMediaPolicy überlegt und dann handelt. Sicherlich gibt es dabei fließende Übergänge.
Was ich aber darüber hinaus sagen würde, dass man niemals Medienkompetenz vollständig erworben hat, den neben einem Grundstock an Kompetenz geht es vielmehr um die Bereitschaft ständig interaktiv weiter zu lernen.
„Kompetenzen werden von Wissen fundiert, durch Werte konstituiert, als Fähigkeiten disponiert, durch Erfahrungen konsolidiert, aufgrund von Willen realisiert.“ (Prof. Dr. John Erpenbeck)
Oder in Goethes Worten: „Es ist nicht genug zu wissen, man muss es auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muss es auch tun.“
Jürgen Ertelt: Medienkompetenz #wtf auf der re:Publica
Der elektrische Reporter dazu.